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Projekthistorie

Mai 2009: Kooperationsvereinbarung mit Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Oliver Ullrich Adjunct Professor of Space Biotechnology Institute of Mechanical Engineering Faculty of Mechanical Engineering Otto-von-Guericke-University Magdeburg and Full Professor Institute of Anatomy Faculty of Medicine University of Zurich. Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts, bei dem die Technologie des „Project Enterprise“ zur Nutzung von Zero-G Experimenten eingesetzt werden soll, um deutlich längere Zero-G Zeiten zu ermöglichen; Hans Ulrich Ammann, Geschäftsleiter des SPL, Peer Gehrmann, Geschäftsleiter der Talis Enterprise GmbH, Norul Ridzuan, Präsident der Space Tourism Society, Malaysian Chapter (STSMC) sowie Jalal Abu, Direktor des STS-MC, unterzeichnen in Langenthal eine Absichtserklärung. Diese legt den Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit der drei Organisationen. Ziel ist es vor allem raketengetriebene Flugkörper – unbemannt und bemannt – für Forschungs- oder für Tourismuszwecke zu entwickeln. Die Aufträge werden im Rahmen von Projekten realisiert

April 2009: Die Geschäftsführer Peer Gehrmann und Frank Marco Günzel präsentieren das Project Enterprise auf dem Space Access in Phoenix Arizona. In einem Vortrag beschreiben Gehrmann und Günzel ausführlich die Meilensteine, erklären die Strategie der unterschiedlichen Flugzeugtypen „Black Sky“ und „Enterprise“, stellen ausführlich die Partner, wie z.B. das Swiss Propulsion Laboratory SPL, XtremeAir oder Vega vor und berichten über die Standorte Cochstedt und Peenemünde. Das NASA Ames Research Institute ging im Anschluss auf Gehrmann und Günzel zu und zeigte Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich Zero-G Forschung.

März 2009: Talis Enterprise eröffnet eine unselbständige Niederlassung in Ludwigshafen am Rhein. Hier werden in den nächsten Monaten rund zehn neue Arbeitsplätze entstehen. Ende März gab es in Darmstadt bei Vega die erste Hauptversammlung der Talis Enterprise AG. Dort wurde der Beirat als beratendes Organ für den Verwaltungsrat gebildet. Als Beiräte konnten Dr. Andreas Hey ( Kaufmännischer Leiter der Xtreme Air GmbH) und John Lewis (Geschäftsführer der Finmeccanica-Tochter VEGA Deutschland GmbH & Co. KG) gewonnen werden. Entwicklungsbeginn eines autonomen Steuerungssystems für die 1:3 Testdrohne der „Black Sky“

Februar 2009: Peenemünde wird zweiter Standort von Project Enteprise. Mit dem Inhaber des Flugplatzes Dr. Lamla wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet; Kooperationsvereinbarung mit Gerd Käfer, der sich nicht nur einen Lebenstraum damit erfüllen will, an Bord der Enterprise besondere Häppchen zu servieren, sondern auch dauerhaft die Verpflegung für das 14-tägige Training höchstpersönlich zusammenzustellen; Präsentation des umfangreichen Multi Media und Design Semesterprojekts „Ad Astra“ mit Aufsehen erregenden Ergebnissen

Januar 2009: Fertigstellung der Pläne für die 1:3 Testdrohne der „Black Sky“ und anschließender Baubeginn; Vorstellung des Project Enterprise in einem Vortrag von Dr. Andreas Hey und Frank Marco Günzel im Rahmen des Naturwissenschaftlich-Philosophisches Kolloquium »Kultur und Raumfahrt« in Braunschweig

Dezember 2008: Vorstellung eines umfangreichen Semesterprojekts „Ad Astra“ als Resultat aus dem Workshop mit dem Team von der Burg Giebichenstein – Design in Halle.

November 2008: Kooperationsvereinbarung mit den renommierten Weltraum-Architekten Arturo Vittori und Andreas Vogler, die die Inneneinrichtung der Enteprise Kabine entwerfen werden

Oktober 2008: Vorstellung des Project Enteprise in einem Vortrag anlässlich der Hans-Grade-Festwochen zu Ehren des Magdeburger Flugpioniers Hans Grade, dem 1908 auf dem Craucauer Anger, dem heutigen Elbauenpark, der erste deutsche Motorflug gelang, Workshop in Cochstedt mit dem Team um Professor Kühnle von der Burg Giebichenstein – Design in Halle.

August 2008: Gründung der TALIS Enterprise AG mit Sitz in der Schweiz als Holding der Talis Enterprise GmbH und den weiteren noch zu gründenden Gesellschaften

Juni 2008: Präsentation und Vortrag anlässlich des 75. Jahrestages Rudolf Nebels Magdeburger Pilotenrakte im Technikmuseum Magdeburg. Der erste Deutsche Raumfahrer, Kosmonaut Dr. Sigmund Jähn, hielt einen Vortrag zum Thema „Deutsche Beiträge zur bemannten Raumfahrt“. Anschließend wurde das Project Enterprise für den Standort Cochstedt vorgestellt.

Mai 2008: Beginn der Kaufverhandlungen mit der GSA um ein Produktionsgrundstück am Flughafen Cochstedt

März 2008: Die Medien (Zeitungen, Radio, TV) entdecken Project Enterprise und berichten von nun an fortlaufend über das Projekt

Februar 2008: Die „Black Sky“ wird als eigenständiges Projekt etabliert und soll als vollständig neu konzipiertes zweisitziges Raketenflugzeug ausgeführt werden, das eine Formgebung erhält, die sehr stark an die spätere „Enterprise“ angelehnt ist, um die Flugeigenschaften aus den Testflügen besser ableiten zu können. Außerdem wird ein eigener Business Case für die „Black Sky“ entwickelt, der vorsieht, dass nach Abschluss der Testphase auch Touristen und Wissenschaftler mitfliegen sollen

November 2007: Beginn der Zusammenarbeit mit der Mediapeers AG in der Schweiz. Ziel ist die Gründung der Talis Enterprise AG mit Sitz in der Schweiz, die als Holding fungiert und für den Aktienvertrieb und die allgemeine Kapitalbeschaffung zuständig ist.

September 2007: Gründung der Talis Enterprise GmbH als ausführende Gesellschaft des Projektes. Die Gesellschaft soll laut Businessplan später Tochter einer übergeordneten Aktiengesellschaft werden, die als Holding geplant wird

Juni 2007: Das Project Enterprise erhält Preisgeld bei der 1. Premierung des Businessplanwettbewerbs Sachsen-Anhalt

April 2007: Die „Black Sky“ wird als „Proof of Concept“ vorgestellt und soll als vor geschalteter Technologie Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung der „Enterprise“ dienen. Die „Black Sky“ ist ein umgerüstetes Kunstflugzeug aus der Schmiede von XtremeAir, das mit einem zusätzlichen Raketenmotor von SPL ausgerüstet wird. Damit soll Flugtauglichkeit des Triebwerks in verschiedenen Fluglagen erprobt werden sowie die Infrastruktur und das Handling am Boden.

März 2007: Im Project Enterprise wird die Arbeit am Businessplan intensiviert, um am Businessplanwettbewerb Sachsen-Anhalt teilzunehmen und eine möglichst hohe Platzierung zu erreichen

Februar 2007: Beginn einer Kooperation mit Space Travellers. Ziel ist die zukünftige Vermarktung von Flügen mit der Enterprise

Dezember 2006: Projektmeeting bei VEGA in Darmstadt mit den Themen Vorstellung und Diskussion der bisherigen Kosten- und Ertragsabschätzung als Bestandteil des Masterplans, Vorstellung des Designs und der Finite Elemente Analysen der neuen Bauform für 6 Passagiere und zwei Piloten, Vorstellung des Trajectory Profile, Auskunft über den Stand der geplanten Diplomarbeit mit dem DLR,Vorstellung des aktuellen Entwicklungsstandes des Triebwerks, Vorstellung der Firma Xtremeair

September 2006: Erstes Treffen mit dem neuen Projektpartner XtremeAir. Das Unternehmen stellt erfolgreiche Wettbewerbs-Kunstflugsziege in Kohlefaserverbund-Leichtbauweise her und soll den Part Flugzeugbau im Projekt Enterprise übernehmen

August 2006: Projektmeeting beim DLR am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen und Gespräche über eine Kooperation mit dem Schwerpunkt Wiedereintrittsaerodynamik, ebenfalls im August erfolgreicher Brennversuch eines 2.5 KN Raketentriebwerks bei SPL

Juni 2006: Project Enterprise ist Aussteller auf der ersten Space Tourism Conference „From Lofty Dreams to Commercial Reality“ in London. Die Projektleitung beschließt nach den Gesprächen in London, mehr Know-how im eigenen Haus zu entwickeln und die Abhängigkeiten von Entwicklungspartnern zu lockern.

April 2006: Beginn der Gespräche mit dem DLR in Göttingen, Themen sind die Aerodynamik und Formgebung der Enterprise

Januar 2006: Überarbeitung des Grundkonzepts des Projektes. Von nun an liegt der Schwerpunkt im Space Tourismus und es wird angestrebt, ein Raketen getriebenes Flugzeug statt einer vertikal startenden Rakete einzusetzen. Durchführung einer Machbarkeitsstudie. In diesem Zusammenhang Beginn der Festigkeitsberechnungen an der „Enterprise“ mittels FEM und Entwicklung eines Trajectory Software Tools.

August 2005: Erstes persönliches Projektmeeting bei VEGA in Darmstadt, Vorstellung des aktuellen Projektstandes, erste Anregungen seitens der Geschäftsführung von VEGA sich entweder auf den Satellitentransport oder den Space Tourismus festzulegen, da beides zu Beginn möglicherweise eine zu umfangreiche Aufgabe sein könnte

Juli 2005: Erste große Veröffentlichung über Projekt Enterprise im Dubai Magazin. Dem Magazin liegt eine DVD bei, auf der sich beispielsweise neben der Hilton Hotelkette und den Emirates Airlines auch das Projekt Enterprise in einem fünfminütigem Animationsfilm vorstellt.

April 2005: Erneutes Projektmeeting in Lampoldshausen bei der EADS Space Transportation GmbH (Ariane Prüfstände), Abklärung für eine mögliche Zusammenarbeit; Vorstellung des Projektes auf dem Space Access in Phoenix Arizona durch Mitarbeiter von VEGA

März 2005: Erstes offizielles Projektmeeting bei SPL in der Schweiz. Es stehen technische Themen zum Triebwerk und der Raketenstruktur auf der Agenda, ebenso wie die Diskussion über weitere Zulieferunternehmen

Anfang März 2005: Aufnahme der Gespräche mit EADS Space Transportation GmbH als möglichen Entwicklungs- bzw. Beratungspartner

Februar 2005: Meeting bei der Recker Gruppe, um über die Zusammenarbeit zu sprechen und eine Publikation im Dubai Magazin zu planen.

Januar 2005: Kooperationsvereinbarung mit der Recker Gruppe, die das Dubai Magazin heraus gibt und über Finanzkontakte nach Dubai verfügen soll

Dezember 2005: Fokussierung auf Dubai als möglichen Standort für Raketenstarts, um neben wissenschaftlicher Nutzlasten auch bemannte Passagierkapseln zu starten

Oktober 2004: Vega Deutschland tritt als Beratungspartner dem Projekt bei

Sommer 2004: Start des eigentlichen „Projekt Enterprise“ durch die Erweiterung des Vorhabens auf den Bau einer kleinen Trägerrakete für wissenschaftliche Mikrosatelliten. Das Triebwerk sollte nun von dem neu gefundenen Partner Swiss Propulsion Laboratory SPL in Langenthal in der Schweiz entwickelt werden. Die eigentliche Rakete von Unternehmen der Allianz des Talis Instituts.

Frühjahr 2004: Start eines Vorhabens, seitens Peer Gehrmann und Frank Marco Günzel, ein LOX Kerosin Raketentriebwerk zu bauen.


 
 


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